FAQ
Absinth sollte kühl, trocken und vor direktem Licht geschützt gelagert werden. Eine stehende Lagerung mit fest verschlossenem Verschluss hilft dabei, Aroma und Qualität dauerhaft zu erhalten.
In der EU und in Deutschland wurde Absinth ab den späten 1990er-Jahren wieder legalisiert.
Absinth wurde aufgrund gesellschaftlicher Debatten, moralischer Bedenken, übertriebener Annahmen über seine Wirkung und nicht zuletzt wirtschaftlicher Interessen der Weinlobby verboten.
Die erste kommerzielle Herstellung wird auf das späte 18. Jahrhundert im Val-de-Travers datiert, etwa um 1789.
Absinth stammt ursprünglich aus dem Grenzgebiet zwischen der Schweiz und Frankreich, insbesondere aus dem Val-de-Travers.
In der Regel reicht ein Zuckerwürfel pro Glas. Je nach persönlichem Geschmack können auch zwei verwendet werden.
Üblich sind ein Absinthglas, ein Absinthlöffel, Zuckerwürfel und eine Karaffe oder Fontäne mit eiskaltem Wasser.
Eine Fontäne oder ein Brouilleur dient dazu, Wasser langsam und gleichmäßig in den Absinth tropfen bzw. fließen zu lassen. Sie erleichtern die traditionelle Zubereitung.
Absinth kann, sollte aber niemals pur getrunken werden. Traditionell wird dies nicht empfohlen, da sich Geschmack und Aroma erst durch das Verdünnen richtig entfalten. Zudem ist er als Schnaps von seinem Alkoholgehalt her zu stark.
Der Louche-Effekt beschreibt die milchige Trübung, die entsteht, wenn Wasser zum Absinth gegeben wird. Sie zeigt, dass sich die ätherischen Öle mit dem Wasser verbinden. Sie sind nicht mehr im Alkohol gelöst.
Ein Absinth-Löffel ist ein gelochter Löffel, der über das Glas gelegt wird. Darauf liegt ein Zuckerwürfel, über den das Wasser langsam in den Absinth tropft.
Durch Wasser und Zucker werden Bitterkeit und Alkoholgehalt ausgeglichen. Gleichzeitig lösen sich ätherische Öle, was den Geschmack runder und komplexer macht.
Traditionell wird Absinth mit eiskaltem Wasser verdünnt, das langsam ins Glas getropft wird – oft über einen Zuckerwürfel. So entfalten sich die Aromen optimal.
Unsere Absinthe orientieren sich an historischen Rezepturen und traditionellen Herstellungsverfahren. Sie werden jedoch nach heutigen gesetzlichen Vorgaben produziert und erfüllen alle aktuellen Qualitäts- und Sicherheitsstandards.
Das ist Geschmackssache. Absinth unterscheidet sich je nach Kräuterzusammensetzung, Alkoholgehalt und Stilrichtung. Manche bevorzugen kräftige, bittere Varianten, andere mildere oder aromatischere Absinthes. Goldmedaillen bei Spirituosenwettbewerben sind ALANDIA Verte und Maison ALANDIA. Sie wurden als bester Absinth im Wettbewerb ausgezeichnet.
Der Thujongehalt ist gesetzlich begrenzt. Alle legal erhältlichen Absinths halten die Grenzwerte von max. 35mg/l ein. Unterschiede in der Wirkung liegen meist im Alkoholgehalt und Kräuterprofil, nicht unbedingt in einer spürbaren Wirkung von mehr Thujon.
Absinth wirkt wie andere hochprozentige Spirituosen in erster Linie durch seinen Alkoholgehalt. Ihm zugeschriebene besondere oder halluzinogene Wirkungen gelten heute als Mythos.
Absinth hat in der Regel einen Alkoholgehalt zwischen etwa 45% und 75% vol. Er wird deshalb traditionell mit Wasser verdünnt getrunken.
„Absinth 66“ bezeichnet meist einen Absinth mit 66% vol. Alkohol. Die Zahl steht für den Alkoholgehalt und nicht für eine bestimmte Qualitäts- oder Stilrichtung.
Absinth kann unterschiedliche Farben haben. Klassisch ist grüner Absinth, es gibt aber auch klare Varianten sowie seltenere Farben (schwarz, rot, rosé etc.).
Zu den klassischen Varianten zählen grüner Absinth (Verte) sowie klarer Absinth, auch Blanche oder La Bleue genannt. Daneben existieren weitere Interpretationen mit individuellen Rezepturen. Bspw. historisch überlieferten Rosé Absinth.
Die Basis bilden Wermut, Anis und Fenchel. Je nach Rezeptur kommen weitere Kräuter und Pflanzen wie Ysop, Melisse oder Koriander hinzu.
Nein, da der Paktebote eine Alterssichtprüfung bei Lieferung vornimmt.
Ja, nach dem Versand erhältst du eine Sendungsnummer, mit der du dein Paket verfolgen kannst.
Der Versand erfolgt in der Regel mit einem etablierten Paketdienst. Genauere Informationen findest du im Bestellprozess oder auf der Versand-FAQ-Seite.
Absinth sollte kühl, trocken und vor direktem Licht geschützt gelagert werden. Eine stehende Lagerung mit fest verschlossenem Verschluss hilft dabei, Aroma und Qualität dauerhaft zu erhalten.
Absinth ist aufgrund seines hohen Alkoholgehalts sehr lange haltbar. Ungeöffnet kann er über viele Jahre gelagert werden, ohne an Qualität zu verlieren. Auch nach dem Öffnen bleibt Absinth bei sachgerechter Lagerung über einen langen Zeitraum genießbar.
Zu den bekanntesten Mythen zählen angebliche halluzinogene Wirkungen. Diese gelten heute als widerlegt und basieren auf historischen Fehlannahmen.
Im Gegensatz zu Ouzo, Raki oder Pastis wird Absinth destilliert und enthält Wermut als zentrale Zutat. Zudem wird er nach der Destillation mit Kräutern grün eingefärbt und ist somit nicht klar wie die meisten Anisspirituosen.