Die schwere Apothekerflasche, das gestanzte Zinnetikett und der verplombte Glasstopfen sorgen für die geheimnisvolle Ästhetik des Absinthes Absinth 66 von Abtshof. Geschmacklich hebt sich der Absinth durch ein feines Melisse-Korianderaroma angenehm von anderen Sorten ab. Jedoch besitzt Abtshof 66 Absinth einen ausgeprägten Anisgeschmack, der zusammen mit den Wermut- und Fenchelaromen Absinth 66 ein klassisches Geschmacksprofil verleiht.
Absinth 66: So wird er getrunken
Wir empfehlen, Absinth 66 von Abtshof nach dem klassischen französischen Absinth-Ritual zu trinken. Hierzu benötigst Du ein Absinthglas, einen Absinthlöffel, kaltes Wasser sowie einen Zuckerwürfel. Teilweise wird Absinth auch angezündet. Es wird behauptet, dass das Thujon dann besser wirkt. Dies ist Humbug und wir empfehlen dieses Feuer-Ritual ausdrücklich nicht. Denn das Feuer verbrennt den Alkohol, zerstört den Geschmack der Wermutspirituose und ist zudem äußerst gefährlich. Schnell brennt das Glas, der Tisch und gegebenenfalls noch mehr. In unserem Video siehst Du die empfohlene Zubereitung des Absinthes, das klassische frz. Absinth-Ritual mit Wasser und Zucker.
Abtshof Destillerie und der Absinth 66
Wer nach Betrieben mit einer langen Tradition sucht, wird unweigerlich auf die Abtshof-Destillerie stoßen. Gegründet 1924 in Buckau, begann alles mit einem Winzer, der seinen Wein näher an den Verbraucher bringen wollte. Auf dem Gelände einer ehemaligen Dampfbierbrauerei entstand eine Zweigstelle des Weinguts „Marienhof“, die vier Jahre später zur Spirituosenproduktion überging.
Die Geschichte des Abtshofes ist von Höhen und Tiefen geprägt: Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Destillerie stark zerstört, später entwickelte sie sich zu einem volkseigenen Betrieb in der DDR und wurde 1992 privatisiert. Mit einer Vielzahl von Produkten, darunter „Goldbrand“ und Kräuterliköre, etablierte sich die Destillerie in der Region und fand das Interesse der Verbraucher. Mit der Marke „Absinth 66“ gelang es ihnen, die einst verpönte "Grüne Fee" wieder salonfähig zu machen. Die an Apotheker-Flaschen angelehnte Präsentation unterstreicht die Verbindung von Absinth zur Welt der Kräuter.